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Kartoffelkäfer Leptinotarsa decemlineata

Fraßspuren gestreifte Käfer auf Kartoffelpflanzen.

Schadbild:
Fraßspuren und Löcher an Blättern der Kartoffelpflanze. Im Extremfall bleibt nur mehr das Pflanzengerippe übrig.

Lebensweise:
Der Käfer stammt aus Mexiko und wurde Anfang dieses Jahrhunderts nach Europa eingeschleppt. Man findet ihn an Kartoffeln und anderen Nachtschattengewächsen. Ein Weibchen legt zwischen Mai und August bis zu 800 Eier und klebt sie in Gruppen von bis zu 60 Stück auf die Blattunterseite der Kartoffelpflanze. Nach 3 bis 4 Tagen schlüpfen die Larven, fressen etwa 2 Wochen an den Blättern und verpuppen sich im Boden. Bei entsprechendem Pflanzenangebot und Wetter sind mehrere Generationen pro Jahr möglich. Das Weibchen überwintert im Boden.

Kartoffelkäferlarve

©GARTENleben

Vorbeugende Maßnahmen:
Natürliche Feinde fördern: Laufkäfer, Raupenfliegen, Kröten, Raubwanzen
sauber abernten, Staudenreste im Inneren des Komposthaufens heiß kompostieren.

Direkte Maßnahmen:
Bei kleinen Flächen: Eier entfernen, Larven und Käfer absammeln oder abschütteln.
Befallene Pflanzen mit Steinmehl einstäuben - wirkt abschreckend.
Bei größeren Flächen kann ein Bacillus thuringiensis (ssp. tenebrionis)-Präparat gegen Junglarven gespritzt werden - Zeitpunkt beachten!

 

zuletzt geändert am: 21.07.2016   drucken   zurück